Konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit in Guben

Bei einer Zusammenkunft im Gubener Rathaus haben Vertreter der Stadtverwaltung, des Landkreises und der Polizei heute über konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit in Guben gesprochen.

Der amtierende Bürgermeister Fred Mahro informierte alle Anwesenden über den Stand der Gespräche mit der Deutschen Bahn AG, mit der er im ständigen Kontakt steht, wenn es um die Brücke am Turnerwäldchen geht. Einige Absperrungen wurden dort bereits installiert, sie sind jedoch bei Weitem nicht ausreichend. Deutsche und polnische Polizei haben diesen Ort aber auch als Schwerpunkt in ihre Streifen eingebaut.

Zugesagt hat Sven Bogacz, Leiter der Polizeidirektion Süd, ein Präsenzfahrzeug, das ab 1. August im Gubener Stadtgebiet unterwegs sein wird. Dort wird neben dem Polizeibeamten zeitweise auch ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes mitfahren, wie Uwe Schulz vom Fachbereich III der Stadtverwaltung zusagte. Polizist und Ordnungsamtsmitarbeiter sollen Ansprechpartner direkt vor Ort sein, den Bürgern durch ihre Präsenz ein stärkeres Sicherheitsgefühl geben, aber auch auf individuelle Sicherheitslücken wie die offen im Fahrradkorb liegende Handtasche geben.

Sven Bogacz regte außerdem die Bildung eines landkreisweiten Präventionsrates an. In ihm könnten Vertreter von Polizei, Landkreis, Kommunen und Unternehmen sitzen – aber auch Betroffene und Bürger, die sich gern für mehr Sicherheit engagieren wollen. In anderen Landkreisen wie Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster gibt es diesen Präventionsrat schon. Er greift vor Ort die akuten Probleme auf und versucht mit Projekten und Ideen gegen zu wirken. Der Landkreis will dieses Thema nun verwaltungsintern diskutieren, in Guben wird sich der Ausschuss für Umwelt/Verkehr/ Ordnung/Sicherheit/Euromodellstadt damit beschäftigen.

Angesprochen wurden auch Sicherheitspartnerschaften, die die Polizei mit einzelnen Bürgern abschließt, die im Alltag einfach etwas genauer hinschauen. Sven Bogacz nennt sie „Kümmerer“. Sie werden gezielt geschult und stehen im direkten Kontakt mit der Polizei. Wer sich dafür interessiert, der kann sich gern im Büro des amtierenden Bürgermeisters im Gubener Rathaus melden.

Sven Bogacz kündigte an, für zwei Gubener Stadtteile eine Risikoanalyse vom Präventionsberater der Polizei anfertigen zu lassen. Dieses Gutachten enthält alle Gegebenheiten vor Ort und zeigt, was Anwohner, Wohnungsunternehmen oder die Kommune für mehr Sicherheit tun können.

Gemeinsam mit der Stadt wird die Polizei entscheiden, für welche Stadtteile so ein Gutachten sinnvoll wäre.

Quelle: Stadt Guben

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