Archiv der Kategorie: Politik

Vattenfall-Konzernchef betont Bedeutung der Kohle als natürlicher Partner der erneuerbaren Energien

Hunderte Lausitzer Bergleute und Kraftwerker haben sich am heutigen Donnerstag am Kraftwerksstandort Jänschwalde im Rahmen einer Belegschaftsversammlung über die strategischen Ziele des Vattenfall-Konzerns und die Zukunft der Lausitzer Braunkohle ausgetauscht. Gesprächspartner der Mitarbeiter bei dieser Versammlung, zu welcher die Gesamtbetriebsräte der Vattenfall Europe Mining AG und Vattenfall Europe Generation AG eingeladen hatten, waren unter anderem der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall AB und Aufsichtsratsvorsitzende der Vattenfall Europe AG, Øystein Løseth, und der Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Europe AG, Tuomo Hatakka. Vattenfall-Konzernchef betont Bedeutung der Kohle als natürlicher Partner der erneuerbaren Energien weiterlesen

Gubener Stadtverordnete sprechen sich gegen Zusammenlegung von BTU und Hochschule Lausitz aus

In ihrer Sitzung am 6. Juni 2012 hat die Stadtverordnetenversammlung Guben mit der Vorlage SVV 081/2012 wörtlich folgenden Beschluss gefasst:

Die SVV beschließt:

Der als Anlage zu diesem Beschluss beigefügte Offene Brief des Landrates des Landkreises Spree-Neiße und aller Hauptverwaltungsbeamten seiner Städte, Ämter und Gemeinden gegen die Zusammenlegung der Hochschule Lausitz (FH) und der BTU Cottbus findet die uneingeschränkte Unterstützung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Guben und sie schließt sich deshalb dem Inhalt dieses Schreibens ausdrücklich an.

Die Stadtverordneten der Stadt Guben sprechen sich ebenfalls gegen die Schließung der Hochschulen sowie Neugründung einer „Energieuniversität“ aus und fordern die Landesregierung auf, von ihrer diesbezüglichen Planung Abstand zu nehmen, denn eine solche Verfahrensweise kann nicht zielführend für eine innovative und gute Hochschulpolitik im Süden Brandenburgs sein.

Alle Gubener Stadtverordneten haben diesem Beschlussvorschlag zugestimmt.

Quelle: Stadt Guben

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Arbeitslosigkeit erstmalig unter 10 Prozent im Jahr 2012

Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit zeigt sich für den Landkreis Spree-Neiße im Monat Mai. Während der Landkreis im April mit einer Arbeitslosigkeit von 10,5 Prozent noch über der 10 % Marke geblieben ist, konnte nunmehr mit einem Rückgang um 0,6 Prozentpunkte ein Wert von 9,9 % erreicht werden. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen sank um 509 Personen auf 6.621.

Im Vergleich der unterschiedlichen Rechtskreise zeichnet sich bei der Betrachtung der absoluten Arbeitslosenzahlen für den Monat Mai folgende Entwicklung ab. Im Rechtskreis der durch das Jobcenter Spree-Neiße betreuten Arbeitslosen SGB II ist eine Verringerung um 183 Personen, im Rechtskreis SGB III um 326 Personen zu verzeichnen (siehe Tabelle). Im regionalen Vergleich ist für das Gebiet des Landkreises Spree-Neiße damit weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote festzustellen (Stadt Cottbus: 12,1 %, Elbe-Elster: 12,9 % und Oberspreewald-Lausitz: 13,7 %).

„Mit der Arbeitslosenquote von 9,9 % liegt der Landkreis Spree-Neiße unter dem Landesdurchschnitt.“ so der Werkleiter des Jobcenter Spree-Neiße für Arbeitssuchende Hermann Kostrewa. „Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen lässt sich darauf zurückführen, dass im Mai 348 Personen aus dem Bereich des SGB II auf den 1. Arbeitsmarkt vermittelt werden konnten. Nach wie vor sind in der Region freie Stellen verfügbar, insbesondere im Bereich Gastronomie und Tourismus, in der Baubranche sowie im industriellen Bereich. Gesucht werden nicht nur Fachkräfte sondern auch Bewerber auf Helferstellen.“ so der Werkleiter weiter.

Quelle: Landkreis Spree-Neiße

Fortführung des „Grünen Pfades“ genehmigt

Fred Mahro bei der Unterzeichnung mit Sylwia Pędzińska, der Leiterin des Gemeinsamen Technischen Sekretariats

Fred Mahro, Allgemeiner Stellvertreter des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt Guben, hat den Nachtrag zum Fördervertrag für den Grünen Pfad unterschrieben. Die Verwaltungsbehörde Warschau hat die Verlängerung des Durchführungszeitraumes bis 31. Dezember 2012 bestätigt. Somit kann nun die bauliche Anbindung der Brücke über die Egelneiße an die Berliner Straße und den Poetensteig erfolgen.

Die Gesamtkosten für den Gubener Abschnitt des Grünen Pfades belaufen sich auf rund 1,08 Millionen Euro. Rund 916.000 Euro dieses Interreg-IV-A-Projektes sind Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Foto: Fred Mahro bei der Unterzeichnung mit Sylwia Pędzińska, der Leiterin des Gemeinsamen Technischen Sekretariats (GTS) für das Operationelle Programm Polen (Wojewodschaft Lubuskie)

Quelle und © Foto: Stadt Guben