Geschichte der Stadt Guben Teil 3

Die Stadt teilte das wechselvolle Schicksal der Niederlausitz, die bis 1815 immer ein relativ selbständiges Nebenland großer Feudalgewalten war. Bis 1304 zum Markgrafentum Meißen gehörig, zwischenzeitlich unter der Herrschaft der brandenburgischen Askanier und der bayrischen Wittelsbacher stehend, kam sie 1367/70 zum Königreich Böhmen, 1620/23 zu Sachsen, um dann 1815 schließlich preußische Kreisstadt zu werden.

Eine Urkunde des Markgrafen Heinrich der Erlauchte von Meißen aus dem Geschlechte der Wettiner vom 1. Juni 1235 verbriefte Guben das Stadtrecht nach Magdeburger Vorbild. Es ist dies die erste Nennung des Stadtrechts für Guben. Die originale Urkunde von 1235, aus Pergament bestehend, wurde 1965 mit anderen Dokumenten aus Polen an das heutige Brandenburgische Landesarchiv nach Potsdam übergeben. Als Brücken- und Marktort sowie Salzhandelsstation und Kreuzungspunkt wichtiger Handelsstraßen existierte die Ansiedlung schon vor 1235 Das Jahr der urkundlichen Ersterwähnung ist 1211.

Salz wurde vornehmlich auf dem Wasserwege, das heißt per Schiff auf Oder und Neiße transportiert. Die Schifffahrt gehörte lange Zeit zu den wichtigsten Gewerben in Guben.

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