Denkmalliste für Guben

Zeugnisse der kulturellen Entwicklung, die besondere künstlerische oder wissenschaftliche Bedeutung erlangt haben. Sie wurden durch das Denkmalschutz-Gesetz im Land Brandenburg von 1991 näher bestimmt. Hierzu zählen Werke der Baukunst oder Teile derselben, der Bildenen Kunst und des Kunsthandwerks, der Technik sowie historische Denkmale.

Folgende Objekte für Guben (Stadt) werden auf der Denkmalliste geführt (nach Straßen geordnet):

  • Alte Poststr.: Altes Gubener Krankenhaus („Siechenhaus“) Nr. 13, Bürgerhäuser Nr. 2,2a; schmiedeeisernes Tor zur Villa Nr. 23; Villen bzw. Wohnhäuser Nr. 31 a, b, 32 (Lißner), 33 (ehem. Zollamt), 50,61 (ehem. Berlin-Gubener-Hutfabrik); 63 (Tuchfabrikant Lehmann); Nr. 66 (Kreisgericht), Reste d. Klosterkirche (alt), Nr. 67.
  • Bahnhofstr.: Villa Nr. l m. Zaun (ehem. Brandenburgische Knappschaft); Nr. 2 (Gemeinnütziger Berufsbildungsverein – ehem Hutfabrik Steinke). Berliner Str.: Villa Nr. 11 (Deutsche Bank); Villen Nr. 13-16 (ehem.
    Tuchfabrikant F. W. Schmidt); Nr. 24 (ehem. Verwaltung Deutsche Reichsbahn); Villen Nr. 36 und 37; Kirche Des Guten Hirten; Wohnhaus und imitiertes Stadttor Nr. 45; Wohnhaus (Gründerbau) Nr.5a, b. Birkenweg: Siedlung d. ehem. Arbeiter-Wohnungsbau-Genossenschaft.
  • Cottbuser Str.: Villa Nr. l (ehem. Tuchfabrik Huschke); Bergkapelle, Jüdischer Friedhof. Damaschkestr.: Nr. 43 (erster Kindergarten nach 1945).
  • Dr.-Ayrer-Str.: Naemi-Wilke-Stift mit Nebenbauten; Gemeindezentrum Friedenskirche.
  • Friedrich-Engels-Str.: Gedenktafel am Eingang d. Pestalozzi-Gymnasiums, Bronzebüste Wilhelm Piecks vor ehem. Wilhelm-Pieck-Schule; Wohnblock Nr. 64-70; Pesta-lozzi-Gymnasium m. Turnhalle.
  • Forster Str.: Relief Jastram – ehem. Betriebspoliklinik Chemiefaserwerk.
  • Gasstr.: Relief Eingang ehem. Hutfabrik Wilke.
  • Groß Breesener Str.: Dorfkirche. Turnerwäldchen: Parkanlage.
  • Kaltenborner Str./Platz des Gedenkens: Ehrenfriedhof der Sowjetarmee.
  • Karl-Marx-Str.: Ensemble Filmtheater, Apotheke u. Wohnhäuser.
  • Kirchstr.: Neugotische Klosterkirche.
  • Klaus-Herrmann-Str.: Wilhelm-Pieck-Monument.
  • Rosa-Luxemburg-Str.: mehrere Wohnhäuser.
  • Mühlenstr. 5: Museum »Sprucker Mühle«; Fragment Postsäule (eingelagert).
  • Straupitzstr.: Nr. 2 Villa.
  • Uferstr.: Villen Nr. 9; 11 (Ludwig-A.-Meyer-Haus).
  • Wilkestr.: Wohnhaus (Jugendstil).
  • Deulowitz: Gutshaus (Altenheim).
  • Kaltenborn: Fachwerksscheune.

Zu den vom „Bund deutscher Kriegsgräberfürsorge“ betreuten Anlagen gehören die Soldatenfriedhöfe in d. Altsprucke (Bethanie) u. i. OT Schlagsdorf sowie alle vorhandenen i. früheren Kr. Guben für d. Gefallenen im II. WK.

Heimatlexikon für Guben und Umgebung (gg)

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