Archiv der Kategorie: Allgemein

Neue Fahrpreise und neue Angebote im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

VBB
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB)

Ab 1. August 2012 gibt es im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erstmals nach 19 Monaten wieder eine Tarifanpassung. Die Fahrpreise in Berlin und Brandenburg steigen um durchschnittlich 2,8 Prozent. Die Kurzstrecke Berlin, die Kurzstrecke Potsdam und fast alle Einzelfahrausweise und Tageskarten im Brandenburger Lokaltarif (bis 25 km) bleiben im Preis unverändert. Neue Fahrpreise und neue Angebote im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg weiterlesen

Guben und Gubin informieren in gemeinsamer Ausschuss-Sitzung über neue Projekte

Die Mitglieder des Gubener Ausschusses für Umwelt/Verkehr/Ordnung/Sicherheit/
Euromodellstadt haben sich am 28. Juni 2012 zu einer gemeinsamen Ausschuss-Sitzung mit Gubiner Stadtverordneten getroffen. Neben einer kurzen Auswertung des Frühlingsfestes 2012 und einer Bilanz des kürzlich eingeweihten Wassertourismus-Projekts auf Gubener Seite gaben beide Städte Einblicke in neue Projekte. Guben und Gubin informieren in gemeinsamer Ausschuss-Sitzung über neue Projekte weiterlesen

Friedenskirche Guben präsentiert: Manfred Siebald in Konzert

Manfred Siebald, im Hauptberuf Literaturwissenschaftler in Mainz, gibt 40 bis 50 Konzerte im Jahr. Die Musik, in bester Folktradition gehalten, transportiert intelligente Texte, die Siebald als geschickten Sprachjongleur ausweisen.

Manche seiner Lieder stimmen nachdenklich, und nicht wenige entlocken dem Publikum laute Lacher. Charmant führt er durch sein Programm und spricht über den Glauben, ohne missionarisch zu klingen. Er erzählt Anekdoten, scherzt mit seinem Publikum und wirkt dabei trotzdem nicht aufdringlich.  Und der Wortdrechsler setzt noch einen drauf, wenn er dem Überfluss unserer Wohlstandsgesellschaft die Lebensumstände von Kindern in den armen Regionen des Erdballs gegenüberstellt: »Möchtest du wie Siri leben?« Er warnt aber auch vor einem Dasein ohne Regeln.

In dem Song »Der Deich muss weg« zeigt er die Risiken und Nebenwirkungen von grenzenloser Lebenslust auf.

Vom ersten bis zum letzten Augenblick zieht er die große Gemeinde mit seinen Liedvorträgen und seiner Moderation in seinen Bann. Im Rahmen eines fast 90-minütigen Nonstop-Programms präsentiert der Meister der leisen Töne und starken Worte Lieder und Geschichten „von Lebenslust und Lebenslast“, die es in sich haben. Neben neuen Stücken gehören „Ohrwürmer“ aus seiner Feder zum Programm.

Sie sind ganz herzlich zu diesem besonderen Konzert am 16.06.2012, 19:00 Uhr in der Friedenskirche Guben, Dr.Ayrer Straße 18 eingeladen.

Mehr über Manfred Siebald erfahren Sie über seine aktuelle Webseite: http://www.siebald.org/

Bild & Quelle: Friedenskirche Guben, Ev.-Freikirchliche Gemeinde

Stadtverwaltungen Guben und Gubin gewinnen Wette

Stadtverwaltungen Guben und Gubin gewinnen Wette
Stadtverwaltungen Guben und Gubin gewinnen Wette, Quelle: Stadt Guben

Die Städte Guben und Gubin haben es geschafft, 192 Mitarbeiter aus den Verwaltungen und städtischen Einrichtungen zu einer Fahrt mit dem Riesenrad zu bewegen. Damit gewannen sie die Wette, zu der der Riesenradbetreiber beim Frühlingsfest sie herausgefordert hatte.

Der Verlierer löste seine Schuld sofort ein und überreichte dem amtierenden Gubener Bürgermeister Fred Mahro die 300 Euro, die als Einsatz ausgemacht waren. Fred Mahro kündigte an, nochmal 300 Euro drauf zu legen.

Einige Stadtverwaltungsmitarbeiter ließen außerdem den Hut rumgehen, sodass am Ende insgesamt 665,84 Euro zusammenkamen.

Der Gubiner Bürgermeister Bartlomiej Bartczak und Fred Mahro beschlossen, das Geld dem Förderverein für den Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche in Gubin zur Verfügung zu stellen.

Quelle und Foto: Stadt Guben

Objekt des Monats Mai im Museum: Arbeitsordnung der Wilke-Hutfabrik

Arbeitsordnung der Wilke-Hutfabrik
Arbeitsordnung der Wilke-Hutfabrik

Im Monat Mai war das „Objekt des Monats“ im Stadt- und Industriemuseum die Arbeitsordnung der Hutfabrik von C. G. Wilke. Sie stammt vom 15. Dezember 1908. Dieses Dokument war für Arbeitnehmer und Arbeitgeber rechtsverbindlich. Sie beinhaltet Ausführungen über Arbeitsaufnahme, Auflösung des Arbeitsverhältnisses, Arbeits- und Ruhetage, Arbeitszeit, Verhaltensmaßregeln während der Arbeitszeit, Betriebsvorschriften, Lohnberechnungen und Lohnzahlungen, Ordnungsstrafen, Arbeitsausschluss

Unter dem Abschnitt „Arbeitszeit“ ist folgendes zu lesen:

Die Arbeitszeit dauert für sämtliche Meister, männliche, weibliche und Jugendliche Arbeiter und Arbeiterinnen von 7 Uhr früh bis 6 Uhr abends.

Allgemeine Frühstückspause ¼ Stunde von 9 – 9.15 Uhr

Allgemeine Vesperpause ¼ Stunde von 4 – 4.15 Uhr

Allgemeine Mittagspause 1 ½ Stunde von 12 – 1.30 Uhr

Nur während der letzteren sind die Fabrikräume geschlossen und die Speiseräume geöffnet.

Ich erwarte in dieser Verkürzung der Arbeitszeit eine umso größere Pünktlichkeit, insbesondere auch von meinen Meistern. Wem durch die Kontrolluhren eine Verspätung von 5 und mehr Minuten nachgewiesen wird, zahlt für jeden Verspätungsausfall 10 Pfennige an die Krankenkasse.

Die Meister sollen die ersten und die letzten in der Fabrik sein.

An Sonnabenden, sowie an den Tagen vor den gesetzlichen Festtagen endet die Arbeitszeit um 4 ¾ Uhr nachmittags. Eine Vesperpause findet an diesen Tagen nicht statt. Wöchnerinnen dürfen den gesetzlichen Bestimmungen gemäß während 6 Wochen nach ihrer Niederkunft nicht beschäftigt werden.

Eine Vermehrung oder Verminderung der regelmäßigen Arbeitszeit ist statthaft und wird durch Anschlag bekannt gegeben.
Beginn und Ende der Arbeitszeit wird durch die Dampfpfeife angezeigt.

Wer mehr über den Inhalt erfahren möchte, kann dies in einer Kopie nachlesen, die im Tresen-Bereich für Besucher des Museums zur Verfügung gestellt wird.

Alle Besucher des Museums können dieses Objekt bewerten, indem sie Ihre Meinung und ihre Gedanken dazu äußern. Vielleicht hat jemand auch eine Geschichte dazu – die Mitarbeiter würden sich darüber freuen. Am Ende des Jahres wählen die Museumsbesucher dann aus den jeweiligen „Objekten des Monats“ das „Objekt des Jahres“. Und natürlich winkt hierfür auch ein Preis.

Quelle und Foto: Stadt Guben