Hüttenmuseum Peitz

Hüttenmuseum Peitz

Im 16. Jahrhundert ließ Markgraf Johann V. das Hüttenwerk in Peitz bauen, weil die brandenburgisch-preußische Armee und die Festungen Küstrin, Peitz und Spandau ausreichend mit Munition versorgt werden mußten. Als Rohstoff diente einheimischer Raseneisenstein, der unkompliziert im Tagebau gewonnen wurde. Aufwendiger war die Beschaffung der Antriebsenergie. Der extra dafür angelegte Hammergraben lieferte das Wasser für die mächtigen Antriebsräder.

Kernstück der Hochofenhalle ist der Holzkohlenofen von 1810 mit einem Treppenumgang oberhalb der Dachfläche. Sehenswert ist auch das Gusseiserne Zylindergebläse von 1838, das den nötigen Luftsauerstoff für die Öfen lieferte. Künftig wird wieder von einem Wasserrad angetrieben. Mehrmals im Jahr ist Schaugießen angesagt und Plaketten und andere Souvenirs werden angeboten. Auch Kanonenkugeln stehen noch auf dem Gießprogramm.

Anschrift & Kontaktdaten

Hüttenmuseum Peitz
Hüttenwerk
03185 Peitz
Telefon: 03 56 01 / 22 59 6

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