Bereits am Samstagvormittag deckten Bundespolizisten eine Schleusung einer russischen Familie auf.

Die sechsköpfige Familie war Insasse in einem Nissan, der auf der Bundesstraße 97 zwischen Groß Gastrose und Jänschwalde/Ost kontrolliert wurde. Der Kleintransporter war in Frankreich zugelassenen und kam aus Polen, als ihn Bundespolizisten gegen 7 Uhr 30 stoppten.

Bei der Überprüfung des Kleintransporters konnten nur der Fahrer, ein 40-jähriger Franzose und sein 37-jähriger russischer Beifahrer gültige Aufenthaltstitel vorweisen. Ein 69-jähriger Russe, seine 36-jährige Frau und die vier Kindern im Alter von der, sieben, zehn und zwölf Jahren konnten keine Dokumente für einen legalen Aufenthalt in Deutschland vorlegen.

Fahrer und Beifahrer müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen des Einschleusens von Ausländern verantworten, die Geschleusten erwartet ein Verfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise.

Bis zu ihrer Zurückschiebung nach Polen wird die Familie in der Zentralen Aufnahmestelle für Ausländer in Eisenhüttenstadt untergebracht.

Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin

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