Update 06.06.2013 – 12.56 Uhr

Der Pegel der Neiße sinkt weiter, wenn auch langsam. Die Einsatzkräfte haben mit dem Aufräumen begonnen. Natürlich werden kritische Stellen wie an Hohms Gasse weiterhin mit Sandsäcken geschützt. Wir beobachten die Deiche weiterhin, erwarten aber keine ernsthaften Probleme mehr.

Dass die Alte Poststraße trocken geblieben ist und wir auch sonst keine größeren Probleme zu bearbeiten hatten, ist dem unermüdlichen Einsatz der Kräfte vor Ort und einer gut funktionierenden Kanalisation zu verdanken.

Der amtierende Bürgermeister Fred Mahro kündigte an, dieses Hochwasser zum Anlass zu nehmen, um gemeinsam mit der Gubener Stadtverordnetenversammlung den Druck auf das Land Brandenburg zu erhöhen, endlich mit dem Bau einer Spundwand zu beginnen.

Der Dank der Stadtverwaltung Guben gilt:

  • allen freiwilligen Helfern,
  • den Kameraden der Gubener Feuerwehr und der anderen Wehren, die ebenfalls in Guben im Einsatz waren,
  • der Bundeswehr, die mit 50 Kameraden im Einsatz war,
  • den durch den Landkreis aktivierten Katastrophenschutzeinheiten,
  • der Polizei,
  • Gubener Unternehmen, Verbänden und Vereine – wie z.B. ULT, GWAZ und Fabrik e.V. für die Bereitstellung von Technik, der Bäckerei Dreißig und der Sparkasse Spree-Neiße, Direktion Guben, für die Versorgung der Einsatzkräfte und der Firma Purz für die kurzfristige Bereitstellung von Toiletten.

Update 06.06.2013 – 4.15 Uhr

Die Hochwassersituation an der Neiße in Guben hat sich in der Nacht nicht weiter verschärft. Der Höchststand war mit 6,01 Metern gegen 22 Uhr erreicht. Dann verharrte der Pegel über einige Zeit bei 6,00 Metern. Zwischen 3 und 4 Uhr morgens begann der Wasserstand langsam zu sinken. Der Pegel Guben 2 misst aktuell 5,98 Meter.

Im Gegensatz zum Hochwasser im Jahr 2010 ist es den Einsatzkräften gelungen, dass die Alte Poststraße  – und auch alle anderen Straßen – nicht überschwemmt wurde.

Am Abend waren 50 Einsatzkräfte der Bundeswehr in Guben angekommen, die in der Turnhalle der Friedensschule Quartier bezogen und von dort in der Alten Poststraße eingesetzt wurden. Außerdem waren zu den fünf Wehren, die schon am Nachmittag eingetroffen waren, weitere hinzugekommen, die auch entsprechende Beleuchtung für die Nacht mitgebracht hatten.

Die Deichläufer waren die ganze Nacht über im Einsatz. Sie meldeten der Einsatzzentrale kleine Schwachstellen, von denen aber keine bedrohlich war.

Update 05.06.2013 – 14.44 Uhr

Der Pegel der Neiße in Guben hat die 5,80 Meter überschritten und somit die Alarmstufe III erreicht.

Um 14 Uhr haben Deichläufer – allesamt Mitarbeiter der Gubener Stadtverwaltung – ihre Arbeit aufgenommen. Sie überprüfen die Deiche auf Sickerstellen, sodass jede Schwachstelle schnell erkannt und entsprechend gehandelt werden kann.

Die Sandsackmauer bei Hohms Gasse hält, auch wenn Wasser hindurch sickert.

Die Feuerwehr Groß Drewitz ist bereits eingetroffen, die Wehren aus Maust, Preilack, Drehnow und Peitz folgen. Sie unterstützen die Gubener Feuerwehrleute, die bereits seit gestern Abend im Einsatz sind.

Update 05.06.2013 – 10.56 Uhr

Der Pegel der Neiße in Guben steigt weiter – wenn auch langsamer als gestern. Um 9 Uhr heute Morgen wurden 5,68 Meter gemessen.

In der vergangenen Nacht haben 50 Feuerwehrleute und 50 freiwillige Helfer aus der Bevölkerung insgesamt 100 Tonnen Sand in 17.000 Sandsäcke gefüllt und an der Gubener Schwachstelle Hohms Gasse eine Sandsack-Mauer errichtet. Leider sickert das Wasser dort trotzdem durch. Auch aktuell ist die Feuerwehr weiterhin an dieser Stelle im Einsatz. In einigen Kellern in der Alten Poststraße steht das Wasser.

Der Krisenstab der Stadtverwaltung war die ganze Nacht im Einsatz und beobachtet die Situation weiterhin aufmerksam. Ab einem Pegelstand von 5,80 Metern kommen Deichläufer zum Einsatz.

Nach wie vor erwarten wir den Höchststand am heutigen Abend.

Update 04.06.2013 – 16.10 Uhr

Seit Sonntag, 16 Uhr, tagt in Guben immer wieder der Hochwasser-Krisenstab. Er steht im ständigen Kontakt mit den Verantwortlichen beim Landkreis Spree-Neiße und bei der Stadt Gubin.

Der für uns maßgeblich Neiße-Pegel Guben 2 stand heute um 14 Uhr bei 4,69 Metern und hat damit die Alarmstufe I erreicht (bei 4,60 Metern).

Wir erwarten am Mittwochabend (5. Juni) den höchsten Pegelstand mit etwa 5,60 Metern und gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass keine akute Hochwassersituation eintreten wird.

Einsatzkräfte und Technik stehen jedoch bereit und sind jederzeit einsatzbereit.

Aktuelle Hochwasserinformationen und Pegelstände zum Pegel Guben 2 finden Sie hier:

http://www.luis.brandenburg.de/w/hwmz/frankfurt/pegel/W7100043/Default.aspx?pgnr=6602800

Wir informieren Sie regelmäßig über den aktuellen Stand.

Bilder von Guben-Online – fotografiert am Abend des 05.06.2013

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Quelle der Informationen & Updates: Stadt Guben
Fotos: Guben Online

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