Der amtierende Bürgermeister der Stadt Guben, Fred Mahro, und die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Gubin, Justyna Karpisiak, haben am 9. November 2012 gemeinsam mit Stadtverordneten und Bürgern aus beiden Städten den Opfern der Pogromnacht von 1938 gedacht. Am Gedenkstein für die ehemalige Synagoge legten sie Gestecke nieder und beteten gemeinsam. In ihren Grußworten erinnerten die beiden stellvertretenden Bürgermeister an die geschichtlichen Ereignisse und mahnten zur Toleranz.

Die Synagoge, die auf heutigem Gubiner Gebiet stand, brannte in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 bis auf die Grundmauern nieder.

Dr. Aaron Voss und Pfarrer i.R. Michael Domke hatten zu dieser Gedenkveranstaltung eingeladen. Dieses grenzüberschreitende christlich-jüdische Gedenken hatte im vorigen Jahr am 9. November zum ersten Mal stattgefunden.
Die beiden Initiatoren haben für den heutigen Abend auch zur Gründung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Guben und Gubin e.V. geladen.

Quelle und Fotos: Stadt Guben

Bild oben: Pfarrer i.R. Michael Domke (2.v.l.), der amtierende Bürgermeister Fred Mahro (2.v.r.) und Dr. Aaron Voss während der Gedenkstunde. Michal Rozmyslowski (l.) übersetzte das Gesagte.

Bild unten: Der Gubener Stadtverordnete der Linken, Dr. Fuchs, der amtierende Gubener Bürgermeister Fred Mahro und der SPD-Stadtverordnete Günther Quiel (v.l.) legen Gestecke am Gedenkstein nieder.

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