„Innen und Außen – Grenzüberschreitungen eines Unruhegeistes“ – so lautet der neueste Buchtitel des Kultur- und Kunstwissenschaftlers Dr. Reimar Börnicke. Er dürfte so manchem noch bekannt sein aus seiner Zeit als Kulturhausleiter des Chemiefaserwerkes Guben.

Immer noch fühlt er sich Guben verbunden und ist deshalb am 24. März 2015 mit einer Lese- und Signierstunde Gast in der Gubener Stadtbibliothek.

Ein Rezensent schrieb über ihn: „ … lernt man in diesem Buch als profunden Kunstkenner und Künstler, als Lehrer, aber auch als Menschen kennen, dem sein Umfeld wichtig ist, der sich für das Gemeinwohl einsetzt und sich politisch klar positioniert, indem er unsere Welt in ihrer Zerbrechlichkeit beschreibt wie sie ist, die Irrwege unserer Gesellschaft schonungslos beim Namen nennt und nach Auswegen des zerstörerischen Handelns sucht. Stets suchend nach der Erfüllung des Lebens, leidenschaftlich brennend für die Liebe und die Kunst, voller Gefühl zu seinen Idealen, Visionen und Träumen stehend.“

Der Autor gibt anhand eigener Bilder neben der Lesung auch Einblicke in sein künstlerisches Schaffen. Vielleicht werden auch Erinnerungen an gemeinsame Gubener Zeiten wach…

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Karten für drei Euro gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Reimar Börnicke war seit 1965 ein sehr kompetenter und dynamischer Kulturleiter des noch jungen Chemiefaserwerkes und bereicherte nicht nur diesen Großbetrieb, sondern auch die ganze Stadt ein Jahrzehnt lang mit kulturellen Angeboten und Höhepunkten, die immer wieder gern von den Gubenern verschiedener Interessen- und Altersgruppen angenommen wurden.

Das Kulturhaus in der Dr.-Külz-Straße war eine angesagte Adresse – sei es für den Malzirkel, den Jugendclub und die Disco, den Kraftsport, das deutsch-polnische Ensemble, Brigadefeiern und Veranstaltungen mit Persönlichkeiten wie Konrad Wolf, Armin Müller-Stahl, Annekathrin Bürger, Willi Schwabe oder Frank Schöbel und Chris Doerk.

Quelle: Stadt Guben
Foto: PR

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