Die Unternehmerfamilie Daniel (l.), Karsten (2.v.l.) und Rolf Löhr (2.v.r.) erklärt Ralf Christoffers (3.v.r.) die Schaumstoff- und Matratzenherstellung. Außerdem auf dem Foto: Alexander Schmieder (r., Wirtschaftsförderung), Fred Mahro (3.v.l., amtierender Gubener Bürgermeister)

Die Unternehmerfamilie Daniel (l.), Karsten (2.v.l.) und Rolf Löhr (2.v.r.) erklärt Ralf Christoffers (3.v.r.) die Schaumstoff- und Matratzenherstellung. Außerdem auf dem Foto: Alexander Schmieder (r., Wirtschaftsförderung), Fred Mahro (3.v.l., amtierender Gubener Bürgermeister). 

Der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Ralf Christoffers, hat sich am Donnerstag viel Zeit für einen Besuch in der Stadt Guben genommen. Gemeinsam mit dem amtierenden Gubener Bürgermeister Fred Mahro und Alexander Schmieder von der Wirtschaftsförderung besuchte er die Unternehmen Megaflex Schaumstoff GmbH, ATT Polymers GmbH, Trevira GmbH und Bäckerei Peter und Cornelia Dreißig KG – und er erfuhr viel Gutes: Die Firmenchefs berichteten von positiven Entwicklungen, bekannten sich zum Standort Guben, kündigten Investitionen und Firmenerweiterungen an. Aber auch die Themen Fachkräftesicherung und steigende Energiekosten spielten eine Rolle.

ATT-Geschäftsführer Krzysztof Pieńkowski (l.) erklärt dem Minister die Polyamid-6-Produktion am Gubener Standort. Der Kunststoff wird weltweit zur Herstellung technischer Fasern, Teppichfasern oder Verpackungsfolien verwendet.

ATT-Geschäftsführer Krzysztof Pieńkowski (l.) erklärt dem Minister die Polyamid-6-Produktion am Gubener Standort. Der Kunststoff wird weltweit zur Herstellung technischer Fasern, Teppichfasern oder Verpackungsfolien verwendet.

Dass er am Ende länger blieb, als er eigentlich geplant hatte, zeigt, „wie interessant dieser Besuch für mich war“, sagte der Minister. „Es war schön zu sehen, dass die Unternehmen zum Standort stehen und sich hier wohlfühlen.“ Er versprach seine Unterstützung bei der Ansiedlung von Unternehmen und bei geplanten Investitionen. In Anlehnung an den Besuch bei der ATT Polymers GmbH, die zur polnischen Grupa Azoty gehört, fügte er an: „Wir haben natürlich großes Interesse an polnischen Investoren in Brandenburg.“

Fred Mahro war es wichtig, dem Minister die Wandlung vom Chemiestandort zum offenen Industriegebiet deutlich zu machen. Flexible Förderstrukturen für Geschäftsfelderweiterungen und Neuansiedlungen sind seiner Meinung nach daher sehr wichtig.

Ein Bild konnte sich der Minister auch von den umgesetzten Interreg-Projekten in der Gubener Altstadt machen, in die viel europäisches und brandenburgisches Geld geflossen ist. Die Sanierung der Straßen, das Projekt Wassertourismus und der Grüne Pfad sind dafür nur einige Beispiele.

Quelle und Fotos: Stadt Guben

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.