Fortschreibung der Gubener Stadtumbaustrategie 2030

Abriss der ehemaligen Eisengießerei Guben
Abriss der ehemaligen Eisengießerei Guben

Die Akteure des Gubener Stadtumbaus haben sich in einer Zusammenkunft mit der Fortschreibung der Stadtumbaustrategie 2030 befasst, die das beauftragte Unternehmen Ernst Basler + Partner vorstellte. Am Tisch saßen Stadtverordnete, Vertreter der Stadtverwaltung, der Wohnungsunternehmen und der Versorgungsunternehmen.

Dass der Stadtumbau künftig wieder stärker vorangetrieben werden muss, ist allen Beteiligten bewusst: Die Leerstandsquote in Guben beträgt 16 Prozent (rund 1.750 Wohnungen), und jede einzelne leerstehende Wohnung verursacht Kosten, die nicht durch Einnahmen gedeckt werden. Im Bestand der GuWo befinden sich etwa 4.700 Wohnungen, im GWG-Bestand rund 2.500. Hinzu kommen weitere Vermieter, sodass sich für die Stadt Guben ein Wohnungsbestand von rund 10.900 Wohnungen ergibt. Da sich der demografische Wandel weiter fortsetzen wird, ist für das Jahr 2030 von einem Bedarf von 6.700 Wohnungen auszugehen. Fortschreibung der Gubener Stadtumbaustrategie 2030 weiterlesen

Gastbeitrag von Christel Schollmeyer geb. Wieczorek

Begegnungen

1944 habe ich Guben verlassen, um in Beelitz bei Berlin eine Haushaltungsschule zu besuchen. Der schreckliche Krieg endete kaum ein Jahr später 1945. Wir 60 Mädchen wurden  Anfang März 1945 nach Hause geschickt, aber wo sollte ich hin? In Guben tobte schon der Krieg, meine Mutter musste flüchten. Die Brücke wurde gesprengt und mit ihr fiel auch das Knusperhaus zusammen. Die Nachricht wo sie untergekommen ist hat mich nicht erreicht. In dieser Situation entschloss ich mich zu meiner Tante nach Berlin zu gehen. Hier erlebte ich das Ende der NS-Zeit… Heimat war verloren. Es dauerte einige Wochen bis langsam Ordnung einkehrte. Neue Grenzen wurden gezogen und auch streng bewacht, Guben zerfiel in zwei Teile, es gab kein zurück. Gastbeitrag von Christel Schollmeyer geb. Wieczorek weiterlesen

75 Wahlvorschläge für die Gubener Stadtverordnetenversammlung zugelassen

Der Wahlausschuss hat am heutigen Tag die 75 eingereichten Wahlvorschläge von neun Wahlvorschlagsträgern für die Stadtverordnetenversammlung Guben zugelassen. Die Wahlvorschlagsträger sind: Bündnis 90/Grüne, CDU, Die Linke, FDP, GUB-SPN, Klinger Runde, NPD, SPD, Wir Gubener Bürger.

Zugelassen wurden auch zwei Wahlvorschläge für den Ortsbeirat Kaltenborn.

Ein Wahlvorschlag ging für den Ortsbeirat Groß Breesen ein. Obwohl zulassungsfähig, musste der Einzelvorschlag leider abgewiesen werden, weil ein Wahlvorschlag für den Ortsbeirat Groß Breesen nicht ausreicht. Nötig sind zwei, besser noch drei Vorschläge. Daher kann eine Wahl des Ortsbeirates Groß Breesen am 25. Mai 2014 nicht stattfinden. In seiner nächsten Sitzung legt der Wahlausschuss das weitere Vorgehen fest. 75 Wahlvorschläge für die Gubener Stadtverordnetenversammlung zugelassen weiterlesen

Entscheidung des Kuratoriums zum Brandenburg-Tag 2016

Die Stadt Guben hatte sich bei der Präsentation der Bewerbung in Potsdam am gestrigen Donnerstag bestmöglich dargestellt und vor allem mit den Themenschwerpunkten „Deutsch-polnische Zusammenarbeit“, „Hutgeschichte“ und „Alles rund um den Apfel“ gepunktet.

Wir gehen davon aus, dass die Entscheidung in diesem Jahr durch die geografische Lage der Bewerberstädte beeinflusst wurde: Nach Lübbenau (2012) und Spremberg (2014) hat mit Hoppegarten nun wieder eine nördlicher gelegene Gemeinde den Zuschlag bekommen. Entscheidung des Kuratoriums zum Brandenburg-Tag 2016 weiterlesen